PROLOG


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Im Prolog besuchen Diana Wesser und David Schönherr den Ort in Leipzig-Probstheida – heute ein ruhiger Park, ein paar Hunde, kaum ein Hinweis darauf, was hier einmal war. Sie schauen sich um, orientieren sich und erzählen, wie es zu diesem Projekt kam.

Im Mittelpunkt steht Falk Elstermann, der das Gebäude 2014 kaufte und kurz darauf von einem älteren Mann angesprochen wurde – dem Sohn des Tischlers, der hier einmal lebte und arbeitete. Diese zufällige Begegnung war der Ausgangspunkt für alles, was folgt.

Wir hören außerdem Dr. Johanna Sänger vom Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig, die das Projekt wissenschaftlich begleitet – und erfahren, welche Fragen das Projekt antreibt: Was ist Erinnerungspolitik? Wer bestimmt, was erinnert wird? Und was bleibt, wenn eine Gedenkstätte verschwindet?


Gespräche

  • Gespräch mit Falk Elstermann, einer der heutigen Eingetümer*innen der ehemaligen Iskra-Gedenkstätte, 25. Februar 2026.
  • Interview mit Dr. Johanna Sänger, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, 13. Juni 2025.

Titelbild: Ehemalige Iskra-Gedenkstätte, August 2026 – Foto: Diana Wesser


Iskra-Gedenkstätte, Außenansicht, 1969 | Stadtgeschichtliches Museum, Inv.-Nr. F/2021/374 – Foto: Adolf Schmidt

Ehemalige Iskra-Gedenkstätte, Umbau zu einem Privathaus, 2023 –Foto: Falk Elstermann

Kampfappell der FDJ an der Iskra-Gedenkstätte, Kranzniederlegung am Lenin-Gedenkstein zu Ehren des 59. Jahrestages der Sowjetarmee, 1977 | Stadtgeschichtliches Museum, Inv.-Nr. F/3553/1979 – Foto: Peter Krebs 

Blick auf die ehemalige Iskra-Gedenkstätte (links) von der Grünanlage aus, in der Mitte ist noch die halbrunde Porphyrmauer zu sehen, die einst den Lenin-Gedenkstein umfasste, rechts das ehemalige Wohnhaus der Familie Niegel (beides heute nicht mehr vorhanden), 2016 – Foto: Geheimtipp Leipzig

Blick auf die ehemalige Iskra-Gedenkstätte (links) von der Grünanlage aus – selbe Perspektive wie oben, August 2026 – Foto: Diana Wesser